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Wirtschaftsminister Schmid zu Besuch bei Herrenknecht

Der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, besuchte heute die Herrenknecht AG in Schwanau/Süddeutschland, den weltweiten Marktführer für Tunnelvortriebsmaschinen. Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht informierte den Minister über das aktuelle, internationale Projektgeschäft von Herrenknecht. Anschließend besichtigten der Unternehmer und der Minister die Montagewerke am Hauptsitz in Schwanau. Während des Treffens kamen auch die Themen Geothermie und „Multimodaler Netzwerkknoten Lahr“ als Lösungsansatz für die Infrastruktur-Agenda 2020 zur Sprache.

Schwanau, Deutschland, 15. April 2014. Die verkehrspolitische Agenda führt den baden-württembergischen Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, derzeit in die Ortenau. Das veranlasste ihn, auch das Unternehmen Herrenknecht zu besuchen, einen renommiertem Weltmarktführer aus Baden-Württemberg. Herrenknecht liefert in nahezu 100 Länder moderne Tunnelbohrmaschinen zum Ausbau und zur Modernisierung von Verkehrs- sowie Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen. Der Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzende der Herrenknecht AG, Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht, stellte das Unternehmen vor und zeigte Winfried Hermann die Montagehallen, in denen derzeit an elf großen Tunnelbohrmaschinen mit bis zu elf Metern Durchmesser gearbeitet wird. Wenn sie von den Kunden abgenommen sind, kommen sie in Karlsruhe, Ulm, Tschechien und Katar zum Einsatz. Mit ihnen werden Bahn- und Metrotunnel aufgefahren, die Staus verhindern und Fahrzeiten vermindern. Im kleineren Durchmesserbereich befindet sich aktuell beispielsweise eine Gripper-TBM für ein kleines Wasserkraftwerk-Projekt in Brasilien in Montage.

Verkehrsminister Hermann sagte: „Herrenknecht stellt unter Beweis, dass Spitzentechnologie aus dem Land weltweit bei Großprojekten im Einsatz ist. Die Vielfalt der Einsatzgebiete der Tunnelvortriebstechnik ist ebenso beeindruckend wie der Innovationsgeist und die Präzision bei Konstruktion und Produktion.“ Während des Rundgangs tauschten sich der Geothermie-Befürworter Herrenknecht und Verkehrs- und Infrastruktur-Minister Hermann auch über die Themen Energiemix und Entwicklungen in der Energiepolitik aus. Das auf dem Gelände ansässige Tochter-Unternehmen Herrenknecht Vertical GmbH stellt Tiefbohranlagen für die Erschließung von Erdwärme her. Die Herrenknecht AG fördert die Forschung und Entwicklung der Tiefengeothermie und verfügt am Standort über eine eigene oberflächennahe Geothermie-Anlage zur Energiegewinnung.
Weiteres Thema war der Ausbau und Verlauf eines dritten und vierten Gleises der Rheintalbahn. In diesem Zusammenhang stellte Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht die Infrastruktur-Agenda 2020 vor: Die Region südlicher Oberrhein soll ein multimodal vernetzter Standort werden - über alle Verkehrswege hinweg, im lokalen, regionalen, nationalen und europäischen Kontext beispielgebend - so die Vision 2020. Dazu sind die vorhandenen und geplanten Verkehrs-Infrastrukturen im Bereich Straße, Schiene, Luft und Wasser konsequent in ein smartes, zukunftsgewandtes Gesamtpaket zu bündeln. Einen guten Lösungsansatz bietet der „Multimodale Netzwerkknoten Lahr“ als idealer Standort mit Anbindung an den Flughafen Lahr, die Autobahn A5, die Rheintalstrecke der Bahn, die Rheinhäfen Straßburg und Kehl sowie der Rheinbrücke Altenheim /Straßburg.

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Jack Brockway Geschäftsführer Herrenknecht Tunnelling Systems USA Inc.
Gerhard Goisser COO Herrenknecht Tunnelling Systems USA, Inc.